Neues Jugendplanspiel: Populismus

Ein Neues Jugendplanspiel „Populismus“ ist ab März 2018 verfügbar. Behandelt werden das Entstehen, die Dynamiken und Argumentationsweisen sowie die Auswirkungen auf die politische Kultur von rechtspopulistischen Bewegungen.

 

Einfachste Antworten im Angesicht hochkomplexer Herausforderungen, eine klare Trennung in ein „WIR“- und „DIE“, in „das Volk“ und „die Eliten“, die Behauptung einer vermeintlichen allgemeinen Wahrheit, Polarisierung, Emotionalisierung und Personalisierung sind Wesensmerkmale des Populismus. Insbesondere in Europa kommen häufig auch Nationalismus, Neoliberalismus und die Fixierung auf eigene Ethnien ebenso wie xenophobe Momente hinzu. In Deutschland wird ein zunehmender vor allem rechtsextremer Populismus als Gefahr für die freiheitliche Demokratie wahrgenommen.

Um das Phänomen zu bearbeiten und es für junge Menschen greifbar zu machen, wird das Jugendplanspiel Populismus entwickelt.

Mit diesem Planspiel soll für populistische Botschaften, Merkmale und Gefahren durch und den Umgang mit Populismus sensibilisiert werden. Es soll um das Entstehen, die Dynamiken und den Erfolg von rechtspopulistischen Bewegungen, ihre Argumentationsweisen und deren Auswirkungen auf die politische Kultur im Allgemeinen gehen. Die Teilnehmenden werden über Strategien nachdenken, diesen Herausforderungen auf Basis unserer freiheitlichen Demokratie entgegenzuwirken. Mit der Methode Planspiel sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  sensibilisiert werden und ihre eigenen „Werkzeuge“ für die Begegnung mit Populistinnen und Populisten aller Art und deren Parolen kreieren. Thematisiert werden ebenso Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, sowie aktuelle Entwicklungen in den Themengebieten.

Ab März 2018 wird das Planspiel in ersten Testläufen zur Verfügung stehen. Anhand von gewonnenen Erfahrungen sowie stetige Anpassungen an aktuelle politische Entwicklungen wird das Angebot fortlaufend ergänzt.

Die Jugendplanspiele richten sich an die Zielgruppe ab 14 Jahren und insbesondere an Schulen, Jugendgruppen oder Verbände.