Aktionswochen gegen Antisemitismus

Antisemitismus ist zuerst ein Angriff auf jüdisches Leben, aber stets auch ein Angriff auf unsere Demokratie. Dabei tritt Antisemitismus nicht nur als körperliche Gewalt in Erscheinung: Auch das Mobbing jüdischer Schülerinnen und Schüler, Hate Speech im Netz, verschwörungsideologische Welterklärungen, Drohungen auf offener Straße und vermeintliche Kritik an Israel sind Formen des Antisemitismus.

Los geht's! Die diesjährigen Aktionswochen gegen Antisemitismus starten mit einer Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet. Unseren Veranstaltungskalender 2018 mit sämtlichen Events findet Ihr hier. Auf unserer Facebook-Seite posten wir täglich Neuigkeiten rund um die Aktionswochen. Schaut gerne mal vorbei!

 

3.000 Veranstaltungen, 500 Partnerorganisationen, 200 Orte, 16 Jahre, ein Ziel: Zu den Aktionswochen schließen wir uns zusammen und bieten Antisemitismus gemeinsam die Stirn. Wir gedenken der Opfer und klären auf. Wir stehen zur Seite, unterstützen und packen an. Im Großen wie im Kleinen. 

 
Antisemitismus geht uns alle an.


Antisemitismus ist zuerst ein Angriff auf jüdisches Leben, aber stets auch ein Angriff auf unsere Demokratie. Dabei tritt Antisemitismus nicht nur als körperliche Gewalt in Erscheinung: Auch das Mobbing jüdischer Schülerinnen und Schüler, Hate Speech im Netz, verschwörungsideologische Welterklärungen, Drohungen auf offener Straße und vermeintliche Kritik an Israel sind Formen des Antisemitismus. Hier wird sichtbar und für viele täglich spürbar, dass wir als Gesellschaft handeln und jüdisches Leben besser schützen müssen. 

 

Als größter gesellschaftlicher Zusammenschluss wirken die Aktionswochen gegen Antisemitismus der Ermüdung von Politik und Zivilgesellschaft entgegen. Dafür setzen wir auf innovative Tools und Konzepte zur Prävention und bieten die richtigen Formate, um antisemitische Ressentiments zu lindern: Fortbildungen, Aufklärungskampagnen, Handreichungen, Veranstaltungen und das wirksamste aller Mittel – die Begegnung.

 

So kooperieren wir sowohl mit der kleinen Jugendinitiative als auch dem bekannten Museum, der Gedenkstätte und anderen politischen wie zivilgesellschaftlichen Institutionen.

 
Ihr seid nicht allein.


Die Aktionswochen haben mit überregionalen Netzwerktreffen Strukturen geschaffen, die es ganz unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren ermöglichen, sich zusammenzuschließen und gegenseitig im Kampf gegen Antisemitismus zu stärken. Die Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinschaft stellt hierbei einen der wichtigsten Schwerpunkte dar. Wir schaffen Räume für jüdische Perspektiven und bauen Brücken zur Mehrheitsgesellschaft. Nur so kann die dringend benötigte Solidarität mit Opfern antisemitischer Gewalt eine breite Öffentlichkeit erreichen.

 

Schwerpunkte 2018.

 

Die vier Schwerpunkte der diesjährigen Aktionswochen bilden:

(1) 80. Jahrestag der Novemberpogrome

(2) sekundärer Antisemitismus & Erinnerungsabwehr

(3) israelbezogener Antisemitismus & Israelboykott

(4) Verschwörungsmythen

 

Wir wünschen uns allen kraftvolle Aktionswochen!

Euer Aktionswochen-Team
(Amadeu Antonio Stiftung)